Unsere Firmengeschichte beginnt vor 4000 Jahren

Erst im 14. und 15. Jahrhundert zeigte man in Europa Interesse an geknüpften Teppichen. Die orientalischen Flachgewebe, unsere heutigen Kelims, sind allerdings weit älter. Aufgrund ihrer Geschichte repräsentieren sie einen eigenständigen Bereich auf dem Gebiet der Webkultur, der sich hauptsächlich bei den nomadisierenden Völkern entwickelte. Im Fars waren es die Gashgai- und Luri-Nomaden, die aus Schafwolle und Ziegenhaar seit Jahrtausenden Dinge des alltäglichen Gebrauchs herstellten. So etwa praktische textile Aufbewahrungs- und Transportbehälter.

Die von den Nomaden gefertigten Flachgewebe bestechen nicht nur durch das Material und seine Verarbeitung. Die reizvolle Farbgebung und die Vielfalt der Muster verleihen diesen Geweben erst ihre Faszination und Ausstrahlung.

Dabei sind Farben und Muster orientalischer Flachgewebe ursprünglich mehr als "nur" Schmuck und Dekoration. Die verschiedenen Varianten deuten jeweils auf typische Gruppierungen innerhalb eines Nomadenvolkes. Sie sind auch heute noch Erkennungszeichen einer Sippe oder eines Stammes. Diese Ursprünglichkeit wird von ORITEP und Dastafarin mit großer Liebe zum Detail gepflegt. Nimmt man die hochwertige Glanzwolle persischer Schafe und färbt sie mit Naturfarben, entsteht ein von Nomadenhand in alter Tradition gefertigter Teppich mit leuchtenden Farben und variationsreicher Musterung. Handwerkliche Kunst und natürliche Rohstoffe ergänzen sich bei ORITEP zu einem wertvollen Teppich, der unsere Wohnkultur bereichert.